Claudia Weißweiler-Gaal
Erziehungsleiterin

Tel. 02452-96421510
E-Mail

Tagesgruppe Jakob-Muth-Schule

Platzzahl:

9 Kinder

Mitarbeiter/innen:

3 sozialpädagogische Fachkräfte

Organisationsform:

Regelmäßiger Dienstplan + Beratungstermine

Standort:

Tagesgruppe Jakob-Muth-Schule
Jugend & Familie
Parkstr. 20
52525 Heinsberg-Oberbruch

Rechtliche Grundlage:

§ 27 in Verbindung mit § 32 SGB VIII

Entgeltbereich:

Rahmenvertrag II nach § 78 a Abs. 1 SGB VIII

Aufnahmealter:

Schulalter

Zielgruppe:

Das Angebot der Tagesgruppe richtet sich vorwiegend an Familien, deren Kinder die Jakob-Muth-Schule besuchen, sowie Kinder /Jugendliche aus dem Zuständigkeitsbereich der Stadt Heinsberg.Die Kinder/Jugendlichen weisen aufgrund einer besonderen Lebenssituation Störungen im innerfamiliären Bereich auf, die durch zusätzliche schulische Anforderungen verstärkt werden. Die Problematik erfordert eine zeitweise Herausnahme aus der Familie. Die Kinder und Jugendlichen haben jedoch eine starke tragfähige emotionale Anbindung an ihre Familie. Zusätzlich können Kinder/Jugendliche aus umliegenden Jugendamtsbereichen aufgenommen werden, soweit seitens der Stadt Heinsberg kein Bedarf besteht.

Zielperspektive:

Ziel der Tagesgruppe ist es, die Kinder und Jugendlichen durch soziales Lernen in der Gruppe, Begleitung der schulischen Förderung und Elternarbeit in ihrer Entwicklung zu unterstützen, um ihren Verbleib in der Familie zu sichern. Durch die Aufarbeitung von Entwicklungsrückständen und schulischen Defiziten und dem Entwickeln neuer Verhaltensweisen lernen sie, sich in ihrem sozialen Umfeld besser zurecht zu finden und die Schule als Lern- und Förderort anzunehmen und zu nutzen.

Arbeitsweise:

Zu Beginn der Maßnahme wird ein individueller Erziehungsplan aufgrund des Hilfeplanes erstellt. Dieser wird regelmäßig fortgeschrieben. Neben einer gezielten Einzelförderung wird die Gruppe als Medium pädagogischer Intervention benutzt. Ein klarer, übersichtlich gegliederter Tagesablauf mit vorgegebenen, sich wiederholenden Strukturelementen, zeitlich begrenzter Hausaufgabenerledigung, festgelegten Übungs- und Förderstunden sowie eine gezielte Freizeitpädagogik bieten dem Kind/Jugendlichen Sicherheit, Orientierung und geben Raum für Entwicklung.

Vernetzung mit der Schule:

In enger Kooperation mit den betreuenden Lehrern/-innen werden bestehende Defizite abgebaut. Die Lernsituation wird unterstützt, indem die Lehrer/-innen in schwierigen Situationen durch Begleitung oder Einzelförderung entlastet werden beziehungsweise der schulische Alltag dem individuellen Lernverhalten des/der einzelnen Schülers/-in vorübergehend angepasst werden kann (Wechsel von Konzentration und Entspannung, Ruhephasen und Bewegung). Dabei werden die bewährten unterstützenden Arbeitsmaterialien der Tagesgruppen (Methodenkoffer) eingesetzt. Neben der didaktischen Sicht des/der Lehrers/-in, wird auch die sozialpädagogische Perspektive direkt in den Unterricht integriert und verschmilzt zu einer Gesamtheit, die die Persönlichkeit des Kindes/Jugendlichen und seine Fördermöglichkeiten in den Blick nimmt.

Familienarbeit:

Die Eltern werden in den Erziehungsprozess mit einbezogen. Mindestens zweiwöchentlich finden regelmäßige Elterngespräche statt. Diese Gespräche können im Bedarfsfall auf kürzere Abstände ausgeweitet werden. Bei Bedarf werden flankierende therapeutische und pädagogische Methoden, unter anderem aus dem Bereich der Verhaltensmodifikation, sowie familientherapeutische Maßnahmen eingesetzt.

Leistungen:

 
  • Erstellung und Durchführungen einer detaillierten Erziehungsplanung in Abstimmung mit dem/der Klassenlehrer/-in
  • Betreuung über Tag
  • Ein überschaubarer und strukturierter Rahmen für Kinder/Eltern
  • Enge Kooperation und Vernetzung von Schule, offenem Ganztag und sozialpädagogischer Förderung durch räumliche und personelle Anbindung
  • Mitwirkung an Schulkonferenzen zu entsprechenden Tagesordnungspunkten
  • Bei Bedarf Schulbegleitung
  • Bei Bedarf Ermöglichung einer den individuellen Förderbedürfnissen des Kindes/Jugendlichen angepassten Tagesstruktur aus schulischen und sozialpädagogischen Einheiten
  • Strukturierter Tagesablauf mit Hausaufgabenbetreuung, schulischer Förderung und Freizeitbetreuung
  • Tägliches Gruppengespräch
  • Enge Begleitung und Beratung der Eltern durch die sozialpädagogischen Fachkräfte
  • Regelmäßige, mindestens vierzehntägige Elterngespräche
  • Themenspezifische Elternabende
  • Elterncafé
  • Bei Bedarf zusätzlich therapeutische Maßnahmen durch Jugend & Beratung
  • Diagnostische Abklärungen, Problemanalysen und Begleitung bei Problemen als Zusatzleistung durch Jugend & Beratung
  • Mitwirkung am Hilfeplanverfahren
  • Hol- und Bring Dienst
 

Aufnahmeanfragen:

Claudia Weißweiler-Gaal
Tel. 02452-96421510

c.weissweiler-gaal.drop-this@ignore-this.caritas-hs.de